
Heute Mittwoch, haben Frank Rühli, Susi Gut und Markus Schwyn die Petition gegen den hässlichen Hochseekran an unserer schönen Limmat an den Präsidenten des Gemeinderates, Robert Schönbächler, übergeben.
Das Anliegen von uns Krankämpferinnen und Krankämpfern (317 Online-Unterschriften und mehr als 1400 Mitglieder der Facebook-Gruppe) findet dabei über alle Parteigrenzen hinweg Unterstützung.
Wie uns Robert Schönbächler zusagte, stehen im Gemeinderat die Fraktionen von CVP, FDP, SVP, EVP, sowie die PFZ und weitere Mitglieder anderer Parteien hinter unserem Anliegen.
Wir hoffen, dass das Parlament nun im Rahmen der Budget-Debatte voraussichtlich am Freitag-Abend nochmals über die Bücher geht, uns Zürcherinnen und Zürchern den Anblick eines hässlichen Hochseekrans an der Limmat erspart und das eingesparte Geld für sinnvollere Projekte einsetzt!
Der Hochseekran-Kampf geht in die nächste Runde und dazu brauchen wir die Mithilfe aller Krankämpfer, die in unmittelbarer Nähe (idealerweise am Limmatquai oder an der Schipfe) zum geplanten Standort beim Rathauskaffee wohnen oder ein Gewerbe betreiben:
Erfolgsaussichten einer Einsprache gegen den Hochseekran bestehen nur dann, wenn ein Interesse nachgewiesen werden kann, was wohl aus juristischer Sicht eben nur für direkte Nachbarn (etwa rund um das Rathauscafé am Limmatquai oder an der Schipfe) gelten dürfte. In den nächsten Tagen/Wochen dürfte die Planauflage beim Amt für Hochbau erfolgen. Um sich die Möglichkeit eines späteren Rekurses offenzuhalten, ist es nun wichtig, dass mögliche Betroffene innert 20 Tagen ab Planauflage die Zustellung des Entscheides verlangen. Damit verpflichtet man sich noch zu überhaupt nichts - insbesondere auch nicht zu einem tatsächlichen Rekurs, es geht in einer ersten Phase nur darum, sich die Option auf einen möglichen Rekurs offenzuhalten, um in der Zwischenzeit in aller Ruhe die rechtlichen Möglichkeiten abklären zu können.
Daher unsere Bitte an alle LImmatquai- oder Schipfe-Krankämpfer: Bitte nehmen Sie schnellstmöglich mit mir (ruehli@hochseekran.ch) Kontakt auf, damit wir das konkrete Vorgehen besprechen können. Auch stehen wir für Fragen selbstverständlich gerne zur Verfügung. Sollten sich unter uns Krankämpfern ausserdem Rechtsanwälte mit einschlägiger Erfahrung im Bereich des öffentlichen Baurechts befinden, würden wir uns ebenfalls sehr über eine Kontaktaufnahme freuen.
In seiner Sitzung von heute 11. März hat der Gemeinderat mit den Stimmen von CVP, EVP, SP und den Grünen das PFZ-Postulat gegen den Hochseekran nicht für dringlich erklärt. Für die Dringlichkeit haben FDP, PFZ und SVP gestimmt.
Der Vorstoss wird nun leider auf der Tagliste beim TED (Tiefbau- und Entsorgungsdepartement) zuhinterst aufgeführt und wohl erst im 2010 oder gar 2011 behandelt werden.
Jetzt erst recht: Wir werden trotzdem weiterhin hartäckig gegen den Hochseekran ankämpfen!
Bereits wenige Stunden nach Onlineschaltung von hochseekran.ch am 6. März hat das Tiefbau- und Entsorgungsdepartement per Email an die FDP1 detailliert Stellung zu den auf dieser Seite dargelegten Fakten genommen.
Am 10 März wurde diese erste Stellungnahme zurückgezogen und durch eine überarbeitete Version ersetzt, die wir im Originalwortlaut publiziert haben.
Selbstverständlich haben wir die fehlerhaften Details sofort korrigiert und die Änderungen transparent offengelegt.

20.02.09 / Die beiden Gemeinderäte Susi Gut und Markus Schwyn von der Partei für Zürich (PFZ) haben am 2. Februar 2009 ein Postulat mit Antrag auf dringliche Behandlung eingereicht, mit dem der Stadtrat aufgefordert wird, zu prüfen, wie auf die geplante Installation des Hafenkrans verzichtet werden kann.
Wir sagen: Danke für das Engagement und willkommen bei den Krankämpfern!
05.02.09 / Der Vorstand der FDP Stadt Zürich 1 hat einstimmig beschlossen, sich mit allen Mitteln gegen den Hochseekran, die Verschandelung des Limmatquais und die weitere Verschwendung von Steuergeldern einzusetzen.
Hoffen wir dass zahlreiche weitere Organisationen und Parteien folgen, um den Stadtrat zur Räson zu bringen und den hässlichen Hochseekran an unserer schönen Limmat zu stoppen!